
#399 - Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) - Jung & Naiv
Wir sind zu Gast bei der eigentlich wichtigsten Ministerin im Bundeskabinett: Svenja Schulze - seit 2018 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz & nukleare Sicherheit. Zuvor war sie in Nordrhein-Westfalen aktiv: 1988 in die SPD eingetreten, 1997 im Landtag gelandet, danach ging's kurz in die freie Wirtschaft, 2004 zurück in den Landtag. 2010-2017 war Svenja Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Nun ist sie Umweltministerin und müsste die Welt retten: Nur will sie das? Kann sie das? Hat Kattowitz die Rettung gebracht? Wie radikal ist Svenja? Ist sie deshalb Vegetarierin? Wie lässt sich die SPD-Vorstellung von Ökonomie mit der Ökologie vereinbaren? Die Deutschen sind weltklasse im CO2-Verbrauch: Wie will es Svenja schaffen, dass wir durchschnittlich nicht mehr 9 Tonnen CO2 pro Jahr verbrauchen? Müssten wir nicht das inländische Fliegen verbieten? Vielleicht sogar innereuropäische Flüge? Wie soll Fliegen überhaupt CO2-neutral funktionieren? Was bedeuten 1,5 Grad Erderwärmung künftig für Deutschland? Was würden 2 Grad bedeuten? Es geht um die "Hausaufgaben", die die Welt bis 2030 gemacht haben muss. Um das 1,5 Grad-Ziel nicht zu reißen, muss die gesamte Staatengemeinschaft auf 100% erneuerbare Energien, 0% fossile Energie umstellen. Waldrodungen müssen sofort aufhören, Bäume gepflanzt werden. Unser Fleischkonsum muss drastisch zurückgehen und die industrielle Landwirtschaft zu Ende gehen - ist Svenja bereit den Deutschen diese unangenehmen Wahrheiten zu sagen? Außerdem geht's um den Wolf, Greta und die Umwelthilfe. Das und vieles mehr in Folge 399 - wir haben sie am 16. Januar 2019 im Bundesumweltministerium aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
20 Jan 20191h 30min

#398 - Philosophin Svenja Flaßpöhler über Sexualität & Feminismus - Jung & Naiv
Wir treffen Svenja Flaßpöhler in der Redaktion des "Philosophie Magazins", dessen Chefredakteurin sie seit einem Jahr ist. Svenja ist Philosophin, Journalistin und schreibt Bücher. Zuletzt sorgte sie mit ihrem Werk "Die potente Frau - Für eine neue Weiblichkeit" für Aufsehen. Svenja kommt wie Tilo vom Dorf und wurde schon in der Schulzeit mit dem Philosophievirus infiziert. Ihr Lehrer war schuld. Der Beginn des Gesprächs handelt über ihre Kindheit, die Rolle der Mutter und die "Portalfiguren" ihres Lebens. Welche PhilosophInnen haben Svenja inspiriert und geprägt? Wie ist sie mit den Themen Sexualität, Gender und Feminismus in Kontakt gekommen? Wie hat sie ihre Sexualität "gefunden"? Warum wollte sie mal Homosexualität ausprobieren? Ist die eigene Sexualität eigentlich angeboren? Da Svenja ihre Doktorarbeit über Pornografie geschrieben hat, geht's auch um die Geschichte von Pornos und was sie mit uns machen. Wir sprechen über das Patriarchat: Existiert es noch immer? Was bedeutet das überhaupt? Und was können wir uns der Zehntausendjährigen Männerherrschaft eigentlich lernen? Svenja spricht über die #MeToo Bewegung: Was findet sie gut, was stört sie? Welche Rolle spielen Frauen selbst in der Debatte? Was gilt es zu hinterfragen? Die Philosophin spricht über die Reaktionen auf ihr Buch "Die potente Frau". Außerdem geht's um den Konflikt von Flirten und Belästigung: Soll die "Verführung" eines anderen weiterhin möglich sein? Warum stört sich Svenja an "gut gemeinten Paternalismus"? Wieso ist die aktuelle Debatte unfair gegenüber ihrer Oma und Mutter? Was bedeutet "psychologische weibliche Gewalt"? Und war Svenja selbst mal "gewalttätig"? Das und vieles mehr in Folge 398 - wir haben sie am 10. Januar 2019 in den Redaktionsräumen des "Philosophie Magazins" aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
13 Jan 20191h 51min

#397 - Moshe Zimmermann über Rechtsradikalismus in Israel - Jung & Naiv
Das vorerst letzte Gespräch in unserer Nahostreihe: Wir treffen den berühmten Historiker für die deutsch-israelische Geschichte, Moshe Zimmermann. Wir waren im September gerade frisch zurückgekehrt, als wir ihn am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin treffen. Moshe entstammt einer jüdischen Familie aus Hamburg, die 1935 aus dem nationalsozialistischen Deutschland flüchtete. Er wurde 1943 in Jerusalem geboren, studierte dort Geschichte und Politologie und wurde zu einem der anerkanntesten Beobachter der bilateralen Beziehungen. Ende der 1960er besuchte Moshe das erste Mal die Bundesrepublik - was er dort erlebte, erzählt er im Interview. Das Gespräch dreht sich um die politische Situation in Israel: Warum haben wir es mit einer rechtsradikalen Regierung in Jerusalem zu tun? Wieso ist Regierungschef Benjamin Netanjahu ein Rechtsradikaler? Warum ist die größte Partei in Israel, der Likud, eine rechtsradikale Partei? Moshe erklärt es, zieht Parallelen zu rechtsradikalen Parteien in Europa, zeigt auf, warum die Netanjahu-Regierung so gut mit den Regierungen in Osteuropa, speziell Ungarn, Polen und Litauen auskommt und warum zB die Islamophobie alle eint. Es geht auch um die Frage, wie es viele Leute intellektuell schaffen rechtsradikale Kräfte in Europa zu bekämpfen, aber bei den Rechtsradikalen in Israel Halt machen. Ist das vielleicht nicht sogar richtig? Sollten wir Deutsche uns nicht besser zurücknehmen und die Kritik an israelischer Politik anderen überlassen? Moshe erklärt, warum er das Gegenteil für richtig hält. Was für eine Demokratie herrscht eigentlich in Israel? Moshe erklärt es am Beispiel des alten Athens. Es geht außerdem um die BDS-Bewegung: Welche legitimen Ziele hat die Bewegung aus Moshes Sicht? Welche Rolle spielen Antisemiten und Israelhasser? Moshe erzählt, warum er Waren und Dienstleistungen aus den besetzten so gut es geht boykottiert und was Europa tun kann, um die Besatzung zu beenden. Außerdem geht's um offzielle Kritik: Wie kommen "klare Worte" von der Bundesregierung eigentlich in Israel an und was wäre zu tun, damit sie tatsächlich ankommen? Warum macht sich Moshe Sorgen vor einem "großen Knall"? Weshalb hat er Angst um seine Enkel in Israel? Und warum gilt er in seinem eigenen Land als "Spinner"? Das und einiges mehr in Folge 397 - wir haben sie am 13. September 2018 im Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin aufgenommen. Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
6 Jan 20191h 42min

#396 - Wie lebt es sich in Gaza, Hind Khoudary? - Jung & Naiv
(Kurzinterview auf Englisch) Nachdem wir im UNRWA-Hauptquartier in Gaza Matthias Schmale treffen konnten, hatten wir noch kurz Zeit uns die Stadt anzuschauen und mit Menschen zu sprechen. Eine davon war die in Gaza lebende Hind Khoudary. Die junge Frau ist an einer amerikanischen Schule vor Ort ausgebildet worden und arbeitet nebenbei für ausländische Medien, für die sie regelmäßig berichtet, wenn die Lage einmal mehr eskaliert. Tilo will von Hind wissen, ob sie Gaza schon mal verlassen durfte und wie es ist durch Israel zu fahren. Warum muss viele Tausend Dollar zur Verfügung haben als EinwohnerIn von Gaza um das Gebiet heimlich zu verlassen? Ist es normal, dass Frauen in Gaza keine Kopftücher tragen müssen? Wo ist die Hamas? Wie viel Strom haben die Menschen täglich zu Verfügung? Wie hat Hind die "Freitagsproteste" an der sogenannten israelischen Grenze zu Gaza erlebt? Und wen hasst Hind? Wir haben diese kurze Folge 396 am 6. September 2018 in Gazastadt aufgenommen. Wir versprechen bald zurückzukehren! Hinds Kanäle: - Twitter https://twitter.com/hind_gaza - Instagram https://www.instagram.com/hindkhoudary/ Link: - J&N mit Matthias Schmale, dem deutschen "Gouverneur von Gaza" https://youtu.be/f8niWF_TffM Alle J&N-Folgen aus Israel & Palästina in einer Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLuQE_zb4awhUkyAyH__OxO61ElpFagsfN Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
3 Jan 201916min

#395 - Fefe über Umgang mit Rechts, Jordan Peterson & Feminismus - Jung & Naiv
Das alljährliche Jahresabschlussgespräch mit Felix von Leitner alias Fefe: Wir sprechen über die fehlende "Fnord News Show", Populismus, "zu viel Anti-AfD- und Feminismus-Inhalte" auf dem 35c3, die politische Ausrichtung des Chaos Computer Clubs, Umgang mit Rechtsradikalen und Fefes Werte & Moral. Außerdem klären wir, wie jeder von uns das Klima retten kann, ob und wann Fefe ein Feminist ist und was er dieses Jahr von Jordan Peterson gelernt hat. Das und vieles mehr in Folge 395 - wir haben sie am 29. Dezember 2018 beim 35. Chaos Communication Congress (35c3) in Leipzig aufgenommen. Links: - Fefes Blog https://blog.fefe.de/?css Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
1 Jan 20191h 20min

#394 - Martin Sonneborn (EU-Abgeordneter von Die PARTEI) - Jung & Naiv
Martin sitzt erst seit 2014 im Europaparlament. Er ist fraktionslos und der einzige Abgeordneter seiner PARTEI. Mehr war mit einem Wahlergebnis von 0,6 Prozent nicht drin. Das soll 2019 mit Bombe, Krieg & Eichmann anders werden, hofft der PARTEIvorsitzende. Im Gespräch beim 35c3 in Leipzig geht's um Martins Erlebnisse: Was hat er in den vergangenen viereinhalb Jahren in Brüssel & Strasburg gelernt? Wie funktioniert das EU-Parlament aus seiner Sicht? Sind zu wenig Deutsche an den wichtigen Schaltstellen im EU-System? Wie hat sein Abstimmungsverhalten funktioniert? In welchen Ausschüssen war Sonneborn tätig? Warum kam er so selten im Parlament zu Wort? Und was er auf der "Studienfahrt" nach Armenien gelernt? Das und vieles mehr in Folge 394 - wir haben sie am 28. Dezember 2018 beim 35. Chaos Communication Congress (35c3) in Leipzig aufgenommen. Sonneborn online: - Twitter: https://twitter.com/martinsonneborn - Website https://martinsonneborn.de/ Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Jung & Naiv PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
30 Des 201843min

#393 - Der neue Freund der Netanjahus, Benny Ziffer - Jung & Naiv in Israel & Palästina
Als wir Benny Ziffer vor vier Jahren trafen und uns den ewigen Nahostkonflikt aus seiner Sicht erklären ließen, war der Literaturchef der Tageszeitung Haaretz ein anderer politischer Mensch. Benny hoffte auf Frieden zwischen Juden und Palästinensern, hatte Freunde in den besetzten Gebieten und war den Konflikt einfach leid. Vier Jahre später hat Benny Ziffer die politischen Lager gewechselt. Die entscheidene Wegmarke war Sara Netanjahu: Die kontroverse Ehefrau des israelischen Ministerpräsidenten lud Benny zu sich nach Hause ein. Sie lernten sich kennen, sie begannen sich zu mögen und Benny schrieb anschließend darüber. Seine Kollegen waren geschockt, ob der positiven Darstellung der "First Lady". Benny erzählt, dass er deswegen von den israelischen Intellektuellen verstoßen, von den Menschen auf der Straße dafür mit offenen Armen empfangen wurde. Schwerwiegende Korruptionsvorwürfe gegen die Netanjahus? Da ist "nothing, nothing, NOTHING" dran! Die beiden sind ganz normale, liebe Menschen, die Benny nach Bibis Wahlsieg 2015 zu sich nach Hause eingeladen hat. Wie das erste Abendessen ablief, verrät Benny im Interview. Um zu sehen, wie sehr Benny seine Meinung geändert hat, geht es in der zweiten Hälfte des Gesprächs um die Großwetterlage zwischen Israelis und Palästinensern: Was ist mit der Besatzung? "Occupation, schmoccupation"! Was ist mit dem illegalen Siedlungsbau? "Illegal, schmillegal"! Was ist mit Gaza? War Benny schon mal in Hebron? Außerdem geht's um die Außenpolitik von Benjamin Netanjahu: Was hat er in Europa vor? Warum ist Deutschland "anti-israelisch"? Warum wird mit den Rechtsradikalen zB in Ungarn paktiert? Warum sind die Dänen auch Besatzer? Und warum ist die Bundesregierung so doof, ständig den illegalen Siedlungsbau in den besetzten Gebieten anzuprangern? Schließlich erklärt Benny, warum die Zweistaatenlösung "unmöglich" ist und die Westbank annektiert werden soll... Das und einiges mehr in Folge 393 - wir haben sie am 10. September 2018 in Ra'anana/Tel Aviv aufgenommen. Vorherige Folge: - "No trust, no peace" - Benny Ziffer bei J&N #185 Bitte unterstützt unsere Arbeit finanziell: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
23 Des 20181h 32min

#392 - Amira Hass, die einzige jüdisch-israelische Journalistin in der Westbank - Jung & Naiv
Wir treffen Amira Hass in einem Cafe in al-Bireh/Ramallah. Sie ist die einzige bzw. letzte jüdisch-israelische Journalistin, die in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten lebt. Und das seit mehr als 25 Jahren. Zuerst zog sie in Folge der Oslo-Verträge nach Gaza, später in die Westbank. Wer über die Besatzung berichtet, müsse auch unter Besatzung leben, sagt die Autorin. Amira ist eine der bekanntesten und international renommiertesten Journalistinnen Israels. Sie erhielt zB den Menschenrechtspreis von "Reporter Ohne Grenzen" oder den Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte und schreibt regelmäßige Kolummnen für die Tageszeitung Haaretz. In Israel selbst wird sie oft angefeindet, ob ihrer angeblich "anti-israelischen" Berichterstattung. Amira ist die Tochter zweier Holocaustüberlebender. Warum sie froh ist, dass ihre Eltern heutzutage nicht mehr am Leben sind, erklärt sie im Gespräch. Mit Amira geht's um das tägliche Leben unter Besatzung: Wie gehen Palästinenser damit um? Wie haben sich die meisten damit arrangiert? Welche Rolle spielt die Palästinenerbehörde? Warum ist diese korrupt? Warum ist die PA ein "Subunternehmer" der israelischen Besatzungsmacht? Gibt es abseits der korrupten Elite noch eine Zivilgesellschaft? Amira berichtet, dass Palästinenser in der Westbank in sog. "pockets" leben müssen. Kleine, kaum miteinander verbundene Orte, die getrennt werden durch militärische Checkpoints und jüdische Siedlungen. Durch diese "pockets" gäbe es zahllose Lebensrealitäten für die besetzte Bevölkerung. Neben der Rolle von Fatah und Hamas, geht es um Besatzung als institutionelle Gewalt an sich. Amira erwartet von der Welt und insbesondere von Europa ein Umdenken: die andauernden Völkerrechtsbrüche der israelischen Regierungen, die illegalen Siedlungen müssten endlich beendet werden. Nur wie? Sicher nicht durch Bombenabwürfe auf Tel Aviv, scherzt Amira. Sie erklärt, warum die EU zB die Visafreiheit für Israelis beenden sollte, solange die Besatzung andauere. Hoffnung habe sie, angesichts des Rechtsrucks in Europa, nicht. Amira glaubt nicht, dass die kolonialistische Gesellschaft Israels sich in absehbarer Zeit ändern werde, was neben der Friedensbereitschaft auf palästinensischer Seite für ein Ende der Besatzung essentiell wäre. Auch eine "Ein-Staaten-Lösung" hält sie für unrealistisch... Das und einiges mehr in Folge 392 - wir haben sie am 10. September 2018 in al-Bireh/Ramallah aufgenommen. Angesprochene Links: - Amiras Kolumnen in Haaretz https://www.haaretz.com/misc/writers/WRITER-1.4968114 - Folge 207 mit Sam Bahour https://youtu.be/L8RAZuqildE Bitte unterstützt unsere Reise finanziell und landet ab dem ersten Euro im Abspann der restlichen Folgen: Jung IBAN: DE36700222000072410386 BIC: FDDODEMMXXX Verwendungszweck: Nahost PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv
16 Des 20181h 32min





















